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Die Entdeckung des Kaffees

Wir schreiben das Jahr 900 n. Chr. Es ist kurz vor der Dämmerung in den Bergen Äthiopiens. Kali möchte wie jeden Tag seine Ziegen vor dem Sonnenuntergang in den Stall bringen. Da bemerkt er, dass seine Ziegen heute wesentlich aktiver sind als sonst um diese Uhrzeit. Als sich dieses Szenario in den darauffolgenden Tagen wiederholte, ging er der Sache nach und bemerkte, dass seine Ziegen von einem Strauch fraßen, den er zuvor noch nie gesehen hatte. Der Strauch mit den dunkelgrünen Blättern und den blutroten Früchten kam ihm seltsam vor. Da es seinen Ziegen immer noch gut ging bis auf die Tatsache, dass sie wie wild im Kreis sprangen, probierte auch Kali die Früchte und bemerkte schon kurz darauf ihre belebende, ja schon fast magische Wirkung. Die Nachricht über die Wirkung dieser Frucht verbreitete sich schnell im gesamten Land. Dennoch dauerte es fast weitere 800 Jahre bis der Kaffee seinen Siegeszug in Europa antreten konnte.

Hauptsächlich werden zwei Grundgattungen angebaut, wobei sich ein jede in hunderte Varietäten aufgliedert. Die größte Vielfalt bringt Coffea Arabica mit sich, wohingegen Coffea Canephora hauptsächlich durch den Anbau der Varietät Robusta vertreten ist.

Kaffeepflanzen bevorzugen ein ganz bestimmtes Terrain zwischen dem 25. Breitengrad nördlich und südlich des Äquators - dem sogenannten Kaffeegürtel. Nur in diesen Regionen rund um den Globus herrschen ganzjährig konstante Temperaturen zwischen 15 und 30 °C sowie optimale klimatische Bedingungen, welche die sehr sensible Kaffeepflanze benötigt um gedeihen zu können. Neben den Anbaubedingungen spielt die Anbauhöhe eine entscheidende Rolle. Beim Hochlandkaffee benötigt hiermit die Bohne durch niedrigere Temperaturen mehr Zeit um sich zu entwickeln. Durch den verlangsamten Reifezyklus bildet sie eine höhere Dichte sowie mehr Aromen und feinere Säuren aus.